Städtepartnerschaft Salzburg - Singida
Entstehungsgeschichte:
Seit 1984 besteht zwischen den Städten Salzburg und Singida im ostafrikanischen Tansania eine erfolgreiche Städtepartnerschaft. Die Kooperation erfolgt mit den zuständigen Stellen der Verwaltung in Singida und den Fachkräften auf den jeweiligen Arbeitsgebieten, um gemeinsam mit der tansanischen Partnerorganisation CIP Trust (Community Initiatives Promotion Trust Fund) lebensverbessernde Projektarbeit für die Bevölkerung von Stadt und Land Singida zu leisten. Die Grundidee ist seit Beginn die gleiche: den Partnern bei ihrem Bemühen, sich selbst aus der Unterentwicklung und Armut heraus zu arbeiten, freundschaftlich die Hand zu reichen und Unterstützung anzubieten, wo sie gebraucht und angenommen wird.
1986 fand die feierliche Gründung der Städtepartnerschaft mit den Bürgermeistern beider Städte statt. Die Stadt Salzburg beschloss, die Projektarbeit des Vereins regelmäßig zu subventionieren und die nötige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Regelmäßige Arbeitsbesuche in Singida und Salzburg verhelfen zu einem besseren Verständnis der Lebensweise und Probleme beider Partner. Aus „Entwicklungshilfe“ wurde ein gemeinsames Planen und Lösungen finden.
Regionalkooperation
1994 entschied der Entwicklungspolitische Beirat der Salzburger Landesregierung, diese Entwicklungszusammenarbeit in Form einer Regionalkooperation finanziell zu fördern. Somit bekam der Verein die Möglichkeit, seine Tätigkeiten auf die gesamte Region Singida (ca. 1 Mio. Menschen) auszuweiten. Jetzt konnte effizient und umfassend auch bei den Entwicklungsbemühungen und Planungen dieser bisher benachteiligten Zentralregion Tansanias mitgewirkt werden. Die Schwerpunkte liegen bei Schulbauten und Renovierungen, Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Wasserversorgung in den bisher benachteiligten Gebieten.