Wilhelm Kaufmann
1901-1999
Wilhelm Kaufmann, geboren 1901, akademischer Maler und Weltbürger, war Mitbegründer der Städtepartnerschaft Salzburg- Singida.
Seine Arbeit als Maler führte ihn in verschiedene Länder der Welt. So arbeitete und lebte er längere Zeit in England, Frankreich, den USA und Kanada.

In seiner Heimatstadt Salzburg, in die er immer wieder zurückkehrte, hat er sich in vielen kulturellen und politischen Angelegenheiten engagiert.
W.K. war ein interessierter, offener Mensch, der Anteil an seinen Mitmenschen und seiner Umwelt nahm. Er brachte jedem Respekt entgegen, egal ob Bergbauer im Pinzgau, Indianer in Kanada oder Fischer in Westafrika. Diese vertrauensbildende Charaktereigenschaft ermöglichte ihm Einblicke in das Leben und die Probleme anderer Menschen.
1957 begegnete er in Basel Dr. Albert Schweitzer.
1963 reiste er zum ersten Mal mit seiner Lebensgefährtin Lotte Gerhold nach Lambarene/Gabun. Zwei weitere Reisen 1964 und 1967 folgten. In den mehrmonatigen Aufenthalten entstanden unzählige Arbeiten, aber abgesehen von der Malerei machte sich W.K. auch im Urwaldhospital von Albert Schweitzer nützlich. Diese Zeit in Lambarene, Albert Schweitzers Arbeit und Engagement und das Kennenlernen des afrikanischen Kontinents mit seiner Faszination aber auch mit all seinen Problemen, waren sicher prägend für W.K.

1994 wurde diese Partnerschaft auf eine Regionalkooperation zwischen Land Salzburg und der Region Singida ausgeweitet.
1989 reiste WK 88 jährig zum letzten Mal nach Singida.
Sein Interesse und sein Engagement für die SCSS haben bis zu seinem Tod 1999 angedauert. Bei all seinen Mühen um die Städtepartnerschaft wurde er stets von seiner Lebensgefährtin Lotte Gerhold tatkräftig unterstützt.
Die Städtepartnerschaft und Regionalkooperation Salzburg Singida wäre ohne das kontinuierliche Engagement Wilhelm Kaufmanns nicht zu einer so erfolgreichen Partnerschaft geworden.